Kosten der Ausbildung

Während bei anderen Instituten oft „versteckte“ Kosten auf Sie zukommen, bemühen wir uns um absolute Transparenz. Außer den im Folgenden genannten Aufwendungen werden keine weiteren Kosten auf Sie zukommen.

Alle Kosten im Überblick

  • Kursgebühren. Das Ausbildungsentgelt für die theoretische und praktische Ausbildung, Selbsterfahrung und Koordination der praktischen Tätigkeit beträgt monatlich 265 €. Die Kurskosten für den Drei-Jahres-Zeitraum betragen folglich 9.540 €.
  • Die Gebühren für die Zwischenprüfung betragen 100 €, die für die Abschlussprüfung 500 €.
  • Hinzu kommen die Kosten für die Supervision (mindestens 100 Stunden Teilnahme an Gruppensupervisionen und 50 Stunden Einzelsupervisionen, davon 25 Stunden in Anwesenheit der Supervisionsgruppe). Die Kosten für die Supervision in der Gruppe werden durch die Anzahl der Gruppenmitglieder geteilt (in der Regel vier). Die Gesamtkosten belaufen sich damit auf mindestens 5.175 €. Der Supervisor, welcher die fachliche Aufsicht über die Behandlung inne hat, kann z.B. bei Patienten mit komplexer Symptomatik (z.B. Komorbidität), eine höhere Supervisionsfrequenz einfordern.
  • Die Gesamtkosten der Ausbildung liegen somit bei mindestens 15.005 €. Eine höhere Gesamtsumme ist aufgrund höherer Supervisionsgesamtkosten jedoch möglich, da z.B. bei komplexen Behandlungsfällen mehr Supervisionseinheiten notwendig sein können. Bitte beachten Sie, dass diese Summe die Supervisionskosten sowie die Selbsterfahrungskosten einschließt!

Die Kursgebühren sind monatlich zu zahlen, die Prüfungskosten nach erfolgter Prüfung. Die Kosten für die Supervision werden quartalsweise in Rechnung gestellt; die Therapieeinnahmen werden ebenfalls quartalsweise abgerechnet. Der entsprechende Betrag wird in Abhängigkeit der von Ihnen erbrachten Leistungen an Sie weitergeleitet.

Einnahmen während der Ausbildung

Mit Hilfe der Einnahmen aus abrechnungsfähigen Behandlungen im Rahmen der praktischen Ausbildung können Sie einen großen Teil dieser Ausbildungskosten refinanzieren. Sie erhalten nach jetzigem Stand eine Vergütung von 20 € pro Probatorik-Sitzung und derzeit 25 € pro Therapiesitzung. Außerdem erhalten Sie 30 % von den weiteren abrechenbaren Leistungen wie Testdiagnostik. Bei mindestens 600 erforderlichen Behandlungsstunden („Praktische Ausbildung“) können Sie mit Einnahmen in Höhe von ca. 13.800 € rechnen.

Die Vollzeitausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten kann nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) gefördert werden, sofern die persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind.